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Rundgang durch die Ortsgemeinde am 17.07.2011
Zu einem Rundgang durch die OG Dorsheim trafen sich passive- und Mitglieder der Fraktion um aktuelle Themen in Augenschein zu nehmen und zu besprechen. Zunächst informierte Udo Wirth über den Stand der Planung, so wie er sie zurzeit feststellen kann, für den Platz vor der Kirche. Hier wurde in einer der letzten Sitzungen des OG-Rates der Planungsauftrag erteilt. Demnach soll die bituminöse Fläche gegen Pflaster ausgetauscht werden. Abgeschlossen wird die Fläche durch einen gepflasterten Rinnenbord. Auf dem Platz sind 2 Leuchten vorgesehen. Die Überspannlampe wird dann der Vergangenheit angehören. Ob der Platz selbst abgesenkt oder die Mauer angehoben wird, sei noch nicht entschieden. Damit die geplanten Sitzflächen auf der Mauer angebracht werden könnten, wäre es allerdings von Vorteil, wenn der jetzige Zustand der Mauer erhalten bleiben könnte. In diesem Zusammenhang wurde die gegenüberliegende Stützmauer vor der Kirche angesprochen. Hier sei zurzeit nur ein Austausch der Schrammborde angedacht. Weitere Maßnahmen in Form einer evtl. Erneuerung der Mauer sollen zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Sollte das tatsächlich so erfolgen, dann wäre auch der Austausch des Schrammbordes zu diesem Zeitpunkt zurück zu stellen, war man sich einig. Die Kosten sollen sich bei 40.000 Euro belaufen.


Auf dem Friedhof wurde der behinderten gerechte Zugang zum neuen Friedhofsteil besichtigt. Hier ist der Vorschlag der ULD-Fraktion im OG-Rat, der hinter der Leichenhalle entlang führen sollte, wegen der zu hohen Kosten und der nicht überwindbaren Steigung vom Tisch. Es wurde jetzt eine Planung für den Zugang entlang der Urnenwand beschlossen. Hierbei hat sich der Rat genau dem Vorschlag angeschlossen, der schon im Wahlprogramm der FWAD aufgeführt war. Allerdings sei auch hier eine nicht zulässige Steigung vorhanden, die es gilt technisch zu überwinden.

Auf dem Kinderspielplatz konnte festgestellt werden, dass das vorhandene Loch im Zaun immer noch nicht geschlossen wurde, obwohl es eine andauernde Gefahr für die Kinder darstellt. Gleichzeitig sei auch einmal der Stacheldraht zu entfernen.
Ein Dorn im Auge sei sicherlich jedem Besucher und Interessent der Platz mit der Figurengruppe. Zum einen befinden sich die Pflastersteine im außerordentlichen verdreckten Zustand und zum anderen gibt die Bepflanzung hinter der Gruppe absolut kein schönes Bild ab. Zudem sehen die geschnittenen Bäume aus, als seien sie nicht fertig gewachsen. Den Ankündigungen eine Verbesserung herbei zu führen sind bisher keine Taten gefolgt.

Ebenso ausgeblieben sind Informationen über den weiteren Planungsstand der Lärmschutzwand an der A61, sowie über die erfolgte Sperrung des Wirtschaftweges in der Weinlage Burgberg, die mit großer öffentlicher Bekanntmachung, erfolgte. Welche Maßnahmen danach erfolgten und ob der Wirtschaftsweg wieder befahren werden kann, ist nicht bekannt?
Nicht nachvollziehbar ist die augenscheinliche Untätigkeit der Verwaltung bzgl. der jeweiligen Bauruinen, die zum Teil mit belastendem Baumaterial übersät sind. Was wird gegen gelagerte Eternitplatten, die als sehr belastend eingestuft sind, getan? Was wird gegen die Verunreinigungen der verdreckten Grundstücksgrenzen unternommen, die sowohl im Ortskern als auch an anderen Grundstücken vorhanden sind? Hier wird mehr als die Straßenreinigungspflicht unterlassen und dies schon seit mehreren Jahren.
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